Berichte /News

22. September 2019
Invasion alter Fahrzeuge in Erlbach

In der kleinen Holzland-Gemeinde ist es „rund“ gegangen am Sonntag beim Oldtimertreffen, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Erlbach eingeladen hatte: Knapp 240 alte Traktoren, Autos und Motorräder, die mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben mussten, wurden von ihren stolzen Besitzern den zahlreichen Besuchern präsentiert.
Rund um die Festhalle beim Gasthaus Huberhof, sowie auf einer angrenzenden Wiese reihten sich die Fahrzeuge auf, die das Gefallen und die Bewunderung aller Besucher fanden. Der Erlös dieses Festes ist für das neue Feuerwehrauto HLF 10 bestimmt, das zwei Tage vorher in Dienst gestellt worden war. Die Initiatoren werten die Veranstaltung als Erfolg.

Bereits in den Vormittagsstunden war das Tuckern der anfahrenden Traktoren zu hören, viele davon von der Firma Eicher, die im nahen Forstern produziert wurden. Aber auch zahlreiche Güldner, Lanz, Porsche, Hanomag, McCormick, Fendt, Deutz, Unimog, Kramer, sowie seltene Schanzlin- oder Hürlimann-Schlepper waren vertreten. Auch eine Dreschmaschine und ein Mähdrescher konnten bestaunt werden. Viele Traktorbesitzer hatten auch verschiedenste Anbaugeräte dabei.

In zwei langen Reihen präsentierten sich die Motorräder und Roller unterschiedlicher Marken und Kategorien, wovon das ältesten aus den Vorkriegsjahren stammen dürften.
Mit dem ältesten Auto kam Leonhard Lanzl aus Perach angefahren: sein Ford-Lkw-„Modell A“ wurde im Jahr 1930 produziert. Weitere Hingucker waren Straßenkreuzer aus den 50-er und 60-er Jahren: Ein Citroën 110V Familia, ein Chevrolet „Impala“ mit 300 PS, sowie ein gigantischer Cadillac „de Ville Coupe“ mit 310 PS, bei dem auch Rock’n’Roll-Musik aus dieser glanzvollen Zeit zu hören war. Einen Schönheitspreis hätte wohl das Sportcoupé „Panther Lima 2.3 de Luxe“ aus dem Jahr 1981 verdient.

Bei der Organisation dieses Oldtimertreffens waren auch viele Helfer der „Oldtimerfreunde Leonberg“ behilflich. Diese erfahrenen Kräfte übernahmen die Einweisung und Registrierung aller Fahrzeuge, die bis in die Nachmittagsstunden zu bestaunen waren. Im Stadel des „Huberhofes“, konnten sich die Besucher verköstigen. Auch auf dem Vorplatz hatten sich viele Gäste auf den rustikalen Bänken niedergelassen. Die vielen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Erlbach hatten alle Hände voll zu tun, um Essen und Getränke, sowie Kaffee und Kuchen für die Hunderte von Besuchern bereitzustellen. Mit original bayerischen Klängen sorgte die „Blechduin-Musi“ für beste musikalische Umrahmung dieses großartigen Festes.

Der Erlös dieses Oldtimertreffens dürfte ein wichtiger Baustein zur Finanzierung des neuen Einsatzfahrzeuges HLF 10 sein, zu der die Feuerwehr einen Eigenanteil von 20000 Euro zu leisten hat. Das neue Fahrzeug konnte bei diesem Treffen besichtigt werden und fand große Bewunderung für seine reichhaltige technische Ausstattung.
04./05./07. September 2019
Brandheisses Training in Reischach

In den letzten Tagen übten acht Erlbacher Atemschutzgeräteträger im feststoffbefeuerten Brandübungscontainer des LFV Bayern, welcher in Reischach Station machte.
Jeder Durchgang begann zunächst mit einer Theorieeinheit in der jeder Teilnehmer auf den aktuellen Wissensstand zu Ausrüstung, Löschtechnik, Brandphasen und -phänomenen sowie richtigem Vorgehen im Innenangriff gebracht wurde.
Direkt im Anschluss wurde sich ausgerüstet und in den Container begeben um die Theorie in der Praxis zu testen. Spanplatten simulierten nun die Brandlast von Möbeln im Rahmen eines Zimmerbrandes. Es konnte sehr gut beobachtet werden wie das Feuer die verschiedenen Brandphasen durchläuft und wie man diese erkennt. Als der Brand schließlich voll entwickelt war, ging es ans Löschen, hierbei durfte jeder Atemschutzgeräteträger in der ersten Reihe kämpfen und die verschiedenen Löschtechniken mit dem Hohlstrahlrohr ausprobieren. Nachdem der Brand dann gelöscht war und die Teilnehmer sich der Wirkung von Wasserdampf in geschlossenen Räumen bewusst waren, folgte noch der letzte Trainingsabschnitt, nämlich das richtige Ablegen und Nachbereiten der Ausrüstung. Denn aufgrund der Kontamination mit hochgiftigen Brandgasen und Partikeln, muss hier einer Aufnahme in den Körper und einer Verschleppung unbedingt vorgebeugt werden.
Zusammenfassend war dies für uns eine sehr hochwertige Fortbildung und lehrreiche Erfahrung. Auch hat sich die in den letzten Jahren mit hohem finanziellen Aufwand verbesserte Schutzkleidung absolut bewährt und macht ein effektives Vorgehen unter solchen Bedingungen überhaupt erst möglich.
So bleibt nun noch uns ganz herzlich bei unserem Kreisbrandmeister Johannes Baumer und den Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Reischach zu bedanken, für die Organisation und den ganzen Aufwand im Hintergrund wodurch uns dieses Training erst ermöglicht wurde!
08. März 2019
Kameradschaftsabend:

Neben regulärem Feuerwehrdienst ist natürlich auch bei uns Geselligkeit und soziales Miteinander sehr wichtig. Deshalb trafen wir uns am Freitag zur Kameradschaftspflege und zum testen des nagelneuen Steckerfischgrills den eine Kameradin bei einer der letzten Christbaumversteigerungen abgestaubt hat.
11. und 12. Januar 2019
Überlandhilfe Berchtesgadener Land:

Im Rahmen des Hilfeleistungskontingents Altötting unterstützten wir die Kameraden/innen vor Ort bei der Bewältigung der Schneemassen.
Tag 1: Sieben Helfer und Helferinnen aus Erlbach und ein Kamerad der FF Endlkirchen brachen am frühen Morgen zusammen mit weiteren Kräften aus dem Landkreis vom Dultplatz Altötting aus in Richtung Berchtesgaden auf. Dort wurden wir dann zusammen mit einer Drehleiter der BF München in Raumsau eingesetzt um die Zufahrtsstraße zu sichern und mehrere Gebäudedächer vom Schnee zu befreien.
Tag 2: Am Folgetag machte sich eine fast komplett neue Mannschaft (fünf Erlbacher und drei Endlkircher Kameraden/in) mit dem Endlkirchner Fahrzeug erneut auf den Weg. Diesmal war der Einsatzort Bischofswiesen, hier befreiten wir zwei Gebäude aufgrund überschrittener Traglast vom Schnee. Bei letzterem geschah dies notfallmäßig zusammen mit der FF Unterneukirchen, da der Dachstuhl bereits geschädigt war akute Einsturzgefahr bestand. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit war das Dach dann gesichert und wir konnten die Heimfahrt antreten.